Pfiati Standby-Strom

 

Bewegungs- und Präsenzmelder sind omnipräsent. Sie sorgen für Licht nach Bedarf. Das ist die gute Botschaft. Die weniger gute ist die Tatsache, dass sie durchschnittlich übers Jahr gesehen zu viel an Eigenenergie verbrauchen. Doch damit ist jetzt Schluss. Züblin hat den Swiss Garde 180 Zero Standby Switch entwickelt. Er hat laut Herstellerangaben den weltweit kleinsten Eigenverbrauch.


Der Eigenverbrauch an Energie ist oftmals zu hoch. Beispiel gefragt? Nehmen wir eine LED-Leuchte im Korridor von 10 W und einen Melder mit 0,25 W Eigenverbrauch – das ist ein guter Wert. Wenn die LED-Leuchte pro Tag nur eine halbe Stunde leuchtet, was sehr realistisch ist für einen Korridor, verbraucht der Melder trotzdem für den Eigenverbrauch mehr Energie als die LED-Leuchte selbst.

Abhilfe
Die Elektronikentwickler von Bewegungs- und Präsenzmeldern haben in den letzten Jahren viel investiert, um den Eigenverbrauch von Bewegungs- und Präsenzmeldern zu reduzieren. Dies gilt natürlich auch für den Swiss Garde 180 Präsenz als Wandmelder mit Schalter und den Deckenmelder Swiss Garde 360. Im Masterbetrieb verbrauchen sie 0,25 W. Nun aber überrascht Züblin mit dem Halbautomatik-Betrieb, hier ist der Eigenverbrauch Zero. Wie ist das möglich? Ganz einfach, das Licht wird im Halbautomatik-Betrieb über die Taste manuell eingeschaltet und bei fehlender Bewegung im Raum nach der Nachlaufzeit automatisch abgeschaltet. Nach der Abschaltung des Lichts hat eine Person noch 5 Sekunden Zeit, durch eine Bewegung das Licht wieder einzuschalten. Werden diese 5 Sekunden nicht genutzt, schaltet sich die Elektronik ganz aus und somit verschwindet der Eigenverbrauch.

Universeller Einsatz
Der Installateur dankt es, wenn er Melder für universelle Anwendungen an Lager hat. Die Wand- und Deckenmelder der Swiss Garde Präsenz-Familie sind beliebig untereinander kombinierbar und haben für jede Anwendung den geeigneten Betriebsmodus: Voll-, Halbautomatik- oder Korridormodus.

Der Swiss Garde 180 Präsenz erfasst an einer Wand UP-montiert, Personen dank großem Öffnungswinkel über echte 180°. In einem Zimmer arbeitet er typisch im Halbautomatikmodus: Einschalten per Taster, ausschalten über den PIR-Sensor. In einem Treppenhaus kommt mit Vorteil der Vollautomatikbetrieb zum Einsatz: Licht ein und aus über den PIR-Sensor. Die Empfindlichkeit des Swiss Garde 180 Präsenz ist ausgezeichnet. Er erfasst Personen in einem Radius von bis zu 10 m. Natürlich steuert der Melder auch direkt Treppenhausautomaten an.

Fazit
Züblin ist mit dem neuen Swiss Garde 180 Präsenz ein echter Coup gelungen. Endlich ist der Eigenverbrauch kein Thema mehr und dabei überzeugt der Melder erst noch durch ausgezeichnete Empfindlichkeit.

Bild: Züblin

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