Phoenix Contact auf der Smart Automation Austria 2017 in Linz

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Verfolgt man das Ziel einer vernetzten, flexiblen Produktion im Sinne des Industrie 4.0 Ansatzes muss die zugrunde liegende Automatisierungslösung anpassungsfähiger und kommunikativer werden. Alle Teilnehmer des Automatisierungssystems lösen ihre statischen Verbindungen, um dynamisch über Anlagen und Firmengrenzen hinweg Daten miteinander auszutauschen. Nur so wird es möglich sein, Produkte langfristig wettbewerbsfähig auf den internationalen Märkten anbieten zu können.


Vor diesem Hintergrund stellt Phoenix Contact zur Smart Automation 2017 in Linz eine neue, offene Steuerungsplattform auf Basis der innovativen PLCnext Technology vor. Die Lösung erlaubt das parallele Programmieren auf Basis etablierter Software-Tools, wie Visual Studio, Eclipse, Matlab Simulink und PC Worx., sowie die frei wählbare Verknüpfung von deren erstelltem Programmcode. Mit der PLCnext Technology lassen sich somit beispielsweise Funktionen nach IEC 61131-3 mit Routinen von C/C++, C# oder Matlab Simulink kombinieren. Die einfache Einbindung von Software aus der Open Source Community in das Automatisierungssystem von Phoenix Contact ist auf diese Weise möglich.

Für die Programmierung gemäß IEC 61131-3 gibt es mit dem neuen PC Worx Engineer eine adaptive Engineering-Plattform, die dem Anwender ein ganz neues Nutzererlebnis bietet. Neben der Programmierung ermöglicht diese Software die Konfiguration, Diagnose und Visualisierung des Gesamtsystems in einem Programm. Die Engineering-Plattform überzeugt dabei durch seine individuell anpassbare, aufgeräumte und intuitiv bedienbare Oberfläche sowie durch die Verwendung von zukunftsorientierten Funktionen. Die Grundversion der Software ist kostenlos, zahlreiche Erweiterungsbausteine können individuell zugekauft werden, so dass der Anwender durch diese Funktions-Addins seine eigene, individuelle Software zusammenstellen kann. Da wiederverwendbare Automatisierungsmodule genutzt werden können und PC Worx Engineer Safety- und Security-Konzepte umfassend unterstützt, reduziert sich die Entwicklungszeit

Smart Engineering and Production 4.0
Ein durchgängig virtuelles Engineering ist Voraussetzung für Industrie 4.0. Phoenix Contact in Kooperation mit Eplan und Rittal präsentiert die vollständige Integration von Daten in die Produktherstellung in drei Dimensionen:

  • vertikal über die Geschäftsprozesse
  • horizontal entlang der Wertschöpfungskette
  • zeitlich über den Product Lifecycle

»From the Top Floor to the Shop Floor« – diese Kurzformel umreißt das gemeinsame Engagement der drei führenden Lösungsanbieter im Engineering, in der Schaltschrank- und Automatisierungstechnik. »Smart Engineering and Production 4.0« zeigt den durchgängigen, automatisierten Prozess vom digitalen Artikel über das Engineering bis hin zur Produktion.

Push-in – Die Revolution im Schaltschrank
Phoenix Contact präsentiert die Push-in-Anschlusstechnik über die gesamte Produktpalette. Martin Reißig, MarCom-Verantwortlicher bei Phoenix Contact: „Mit der Push-in-Technik haben wir 2009 eine revolutionäre Anschlusstechnik etabliert, mit der Schaltschränke schneller und effizienter verdrahtet werden können. Millionen von Anwendern vertrauen heute dieser Technik – auch in kritischen Anwendungen wie der Prozessindustrie oder dem Schienenverkehr. Dabei steht der orangefarbene Drücker inzwischen symbolisch und prägend für diese Technologie.“

Maschinensicherheit
Funktionale Sicherheit heißt zuverlässiger Schutz für Mensch und Maschine. Wir machen funktionale Sicherheit einfach. Von klassischen Sicherheitsrelais bis zur komplexen Steuerung sind alle Safety-Produkte von Phoenix Contact einfach zu installieren und zu konfigurieren. Andreas Paprstein, zertifizierter Experte für Maschinensicherheit bei Phoenix Contact: „Mit unseren Beratungsleistungen und unserem umfangreichen Seminarangebot helfen wir Ihnen, alle Anforderungen an die Maschinensicherheit umzusetzen.“

Security
Die mGuard-Security-Appliances eignen sich für die dezentrale Absicherung und sichere Fernwartung von Produktionszellen oder einzelnen Maschinen. Erich Kronfuss, Spezialist für industrielle IT Security bei Phoenix Contact: „Im Rahmen unserer Beratungsleistungen entwickeln wir mit Ihnen ein umfassendes Sicherheitskonzept für den Betrieb Ihrer Anlagen.“

Switches für Automatisierungsanwendungen in rauen Umgebungsbedingungen
Mit den neuen Varianten der Produktfamilie FL Switch 2000 wird das Angebot an Managed Switches für Automatisierungsaufgaben erweitert. Diese eignen sich für den flexiblen Aufbau robuster und ausfallsicherer Netzwerke im Anlagenbau, im Infrastruktur- und Prozessbereich sowie im Maschinenbau. Sie sind für Profinet- und EtherNet/IP-Anwendungen optimiert.

Stromversorgung Quint Power für höchste Anlagenverfügbarkeit
Phoenix Contact bietet mit Quint Power laut eigenen Angaben die weltweit erste individualisierbare Stromversorgung, die auf Wunsch auch voreingestellt geliefert werden kann. Meldeschwellen und Kennlinien werden dabei über die NFC-Schnittstelle individuell angepasst. Die integrierte Selective Fuse Breaking Technology (SFB) liefert bis zu 15 Millisekunden den sechsfachen Nennstrom und löst somit Standard-Leistungsschutzschalter selektiv aus. Die erweiterte präventive Funktionsüberwachung meldet anlagenspezifische, kritische Betriebszustände frühzeitig noch bevor ein Fehler auftritt.

Alle Bilder: Phoenix Contact

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