Windkraftbranche bereit für Ausbauoffensive

„Nur eine rasche kleine Ökostromnovelle hält Österreich auf Energiewendekurs, sichert Arbeitsplätze und schafft heimische Wertschöpfung statt Kaufkraftabfluss durch Importstrom“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Wien (OTS) – Die Windkraft in Österreich kann bereits 9 % des heimischen Stromverbrauchs erzeugen. Gleichzeitig wird der Reformstau beim Ökostromgesetz immer größer. Mittlerweile hängen 260 Windräder in der Warteschlange und damit 1,4 Milliarden Euro an Investitionen, die zurückgestellt werden müssen. „Nur eine rasche kleine Ökostromnovelle hält Österreich auf Energiewendekurs, sichert Arbeitsplätze und schafft heimische Wertschöpfung statt Kaufkraftabfluss durch Importstrom“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

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Blockade beenden – Ausbau von Ökostrom forcieren

Nach dem verabsäumten Beschluss der sogenannten kleinen Novelle des Ökostromgesetzes durch die Bundesregierung, wird die Situation in der Ökostrombranche immer prekärer.

Wien (OTS) - Nach dem verabsäumten Beschluss der sogenannten kleinen Novelle des Ökostromgesetzes durch die Bundesregierung, wird die Situation in der Ökostrombranche immer prekärer. Für Betreiberinnen und Betreiber von Kleinwasserkraftwerken heißt dies inzwischen, dass sie, wenn sie heute einen Förderantrag stellen, erst 2022 (!!) ins Förderkontingent fallen würden. Entsprechend des aktuellen Ökostromgesetzes bedeutet das aber wiederum, dass sie sich in vollständiger Rechtsunsicherheit bewegen. Förderanträge werden nämlich – sollten Sie innerhalb von drei Jahren keinen Fördervertrag erhalten – gestrichen, und das Spiel beginnt wieder von vorne. „Eine untragbare und unwürdige Situation, insbesondere weil, die OeMAG aktuell viel mehr Einnahmen über die Ökostrombeiträge der Konsumenten erwartet als sie ausbezahlen wird!“ befindet Kleinwasserkraft Präsident Christoph Wagner.

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No Deal statt New Deal

Mehr als zwei Jahre wird inzwischen über die Reform des Ökostromgesetzes verhandelt. Nach dem Ministerrat vergangene Woche rückt diese aber (erneut) in weite Ferne.

Wien (OTS) – Mehr als zwei Jahre wird inzwischen über die Reform des Ökostromgesetzes verhandelt. Nach dem Ministerrat vergangene Woche rückt diese aber (erneut) in weite Ferne. „Ein Jahr nach Paris und nicht einmal eine Woche nach Marrakesch ist das ein Armutszeugnis“, befindet Christoph Wagner, Präsident von Kleinwasserkraft Österreich und ergänzt: „Wenn man nicht einmal diese winzige Reform zu Stande bringt, muss man sich schon die Frage stellen, wie eine große Reform des ÖSG erreicht werden soll. Aber vermutlich ist das ja das Ziel von WKO und AK.“

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Parlamentarische Enquete zur Umsetzung des Pariser Klimavertrags

Vergangene Woche befasste sich das Parlament mit der Umsetzung des Klimavertrags von Paris.

Wien/Eisenstadt (OTS) – Vergangene Woche befasste sich das Parlament mit der Umsetzung des Klimavertrags von Paris. Zu einer parlamentarischen Enquete waren Experten geladen, um das Thema detailliert zu beleuchten. Zur selben Zeit forderte das Burgenland eine rasche Novelle des Ökostromgesetzes bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.

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Ambitionierte Klima- und Energiestrategie für Österreich notwendig

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die Erstellung eines Grünbuchs für eine Klima- und Energiestrategie in Österreich.

Wien (OTS) – Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die Erstellung eines Grünbuchs für eine Klima- und Energiestrategie in Österreich. „Die zunehmenden Wetterextreme in Europa zeigen die Dringlichkeit des Klimaschutzes“, warnt EEÖ Sprecher Erwin Mayer. Der EEÖ verlangt, dass auch Österreich seinen Beitrag für eine Eindämmung der globalen Erwärmung auf 1,5°C leistet.

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