Neue Retina-Zellen beeinflussen biologische Uhr

Auge: Forscher haben neue Zellen in der Retina gefunden. (Foto: Fotolia)

Forscher der University of Edinburgh haben eine neue Gruppe von Zellen in der Retina gefunden, die die biologische Uhr des Menschen direkt beeinflusst. Sie senden Signale in eine Region des Gehirns, die den zirkadianen Rhythmus reguliert. Dieses neue Wissen könnte neue Therapien für die Wiederherstellung der inneren Uhr bei Menschen mit Problemen aufgrund eines Jetlags oder von Nachtarbeit ermöglichen.

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Sensor-Kabel schlägt bei Eindringlingen Alarm

Das Sensor-Kabel, das die Forschergruppe von Professor Uwe Hartmann (Foto) entwickelt hat, erfasst einige Meter um sich herum alles, was das Erdmagnetfeld ändert. Der Sensor liegt normalerweise flach auf dem Kabel. (Foto: Oliver Dietze)

Forscher der Universität des Saarlandes haben ein Sensor-Kabel entwickelt, das kleinste Veränderungen des Magnetfeldes erfasst, diese ordnet und meldet, ohne dabei Daten zu sammeln. Die Anwendungspalette ist groß: Das flexible und günstig herzustellende Kabel kann helfen, den Straßenverkehr zu leiten oder genau anzeigen, wo eine U-Bahn oder ein Zug gerade fährt. Auch kann es davor warnen, wann und wo Unbefugte in Gärten, Industrieanlagen oder Naturschutzgebiete eindringen.

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»Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« gestartet

Die Forschungsfabrik Mikroelektronik wird Elektronikforschung auf internationalem Spitzenniveau ermöglichen. (Copyright: Fraunhofer IPMS)

Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet ein neues Investitionsprogramm für Mikroelektronik-Forschung. Kern des Programms ist die »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland«, in der erstmals landesweit die Forschungskapazitäten vernetzt, gebündelt und erweitert werden, um international als Mikroelektronikstandort mehr Gewicht zu erlangen. Das BMBF finanziert das Investitionsprogramm mit insgesamt rund 400 Millionen Euro.

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Computermodell bereitet Weg zu Superbatterien

Batterien und Superkondensatoren der Zukunft speichern weitaus mehr Energie als jene Bauteile, die heute genutzt werden. Außerdem erhöht sich ihre Lebensdauer drastisch. Möglich macht das ein von der Stanford University entwickeltes mathematisches Modell. (Bild: Fotolia)

Batterien und Superkondensatoren der Zukunft speichern weitaus mehr Energie als jene Bauteile, die heute genutzt werden. Außerdem erhöht sich ihre Lebensdauer drastisch. Möglich macht das ein von der Stanford University entwickeltes mathematisches Modell. Die von Forscher Daniel Tartakovsky designte Software simuliert die Eigenschaften neuer Werkstoffe.

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Forschungsprojekt: Was braucht es, damit Brennstoffzellen zum Erfolg werden?

Brennstoffzellen gelten als Zukunftstechnologie, da sie sehr effizient sind. Während bei der Stromerzeugung in konventionellen Kraftwerken oftmals mehr als die Hälfte der Energie ungenutzt als Abwärme verloren geht, produzieren Brennstoffzellen umweltschonend und hocheffizient gleichzeitig Wärme und Strom. (Bild: Fotolia)

Österreichische Energieagentur leitet internationale Arbeitsgruppe zur Zukunftstechnologie Brennstoffzellen: Untersucht wurde, wie sich rechtliche Rahmenbedingungen auf die Marktentwicklung auswirken. Zusätzlich haben die heimischen Experten Preisunterschiede zwischen der EU und Japan analysiert.

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Energiespeicherforschung gemeinsam stärken

Das Ziel des Fraunhofer-Projektzentrums ist die Erarbeitung von Systemlösungen für Batterien und Brennstoffzellen im Bereich Elektromobilität sowie für stationäre Speicher als Bestandteil der Energiewende. (Bild: Fotolia)

Die Fraunhofer-Gesellschaft errichtet mit Unterstützung des Landes Niedersachsen ein Fraunhofer-Projektzentrum für Energiespeicher und -systeme im Großraum Braunschweig als gemeinsame Forschungsplattform von zunächst zwei Instituten, dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in enger Kooperation mit der Battery LabFactory Braunschweig (BLB) der TU Braunschweig.

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Löcher in der Elektrode

Thomas Gigl und Stefan Seidlmayer messen Batteriezellen mit Positronen an der Forschungs-Neutronenquelle FRM II der Technischen Universität München. (Copyright: Wenzel Schürmann / TUM)

Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu zehn Prozent ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, hat ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam der Technischen Universität München (TUM) mit Hilfe von Positronen nun genauer erforscht.

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Unsichtbare Spezialfolie hält Wärmestrahlen ab

Hier zu sehen ist die schematische Darstellung der hocheffizienten Nanotürmchen (Foto: ucsd.edu)

Forscher der University of California San Diego haben eine hauchdünne, absolut transparente Folie entwickelt, die 86 Prozent der nahinfraroten Wärmestrahlung absorbiert. In welchem Winkel die Sonnenstrahlen einfallen, ist egal. Die Folie fängt alles ein. In Doppelfenster integriert, wäre sie der perfekte Wärmeschutz für Büroräume und Wohnungen. Eine Klimatisierung in heißen Sommern wäre dann fast überflüssig. Zumindest könnten Kältemaschinen optimiert und deren Stromverbrauch gedrosselt werden.

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Metallischer Wasserstoff erfolgreich hergestellt

Auch die genauere Erforschung des Weltalls könnte mit dem metallischen Wasserstoff einen neuen Entwicklungsschub erhalten.

Fast ein Jahrhundert, nachdem die Existenz von metallischem Wasserstoff theoretisch vorhergesagt wurde, haben Forscher aus Harvard diesen erstmals in der Praxis hergestellt. Damit ist die Produktion eines der potenziell wertvollsten Materialien der Welt gelungen. Das Anwendungsspektrum ist breit. So kann es unter anderem als Supraleiter bei Raumtemperatur oder als Raketentreibstoff der Zukunft genutzt werden.

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Revolution in der Küche und Abschied vom Fließband

Preisträger Livings Standards Award 2017: Austrian Standards zeichnete Unternehmen, Projekte und Start-ups mit dem Living Standards Award 2017 aus. (Copyright: Austrian Standards/Peter Tuma)

Um als relevanter Player am internationalen Innovations-Parkett reüssieren zu können, braucht es Forschergeist, Innovationskraft und Bedingungen, die einen globalen Einsatz von neuen Technologieprodukten oder Dienstleistungen möglich machen. International abgestimmte Standards bilden die Basis für eine vernetzte Anwendung von Produkten und Lösungen. Insellösungen haben am Weltmarkt keine Chance auf Erfolg.

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